Hauptprobe

Die Vortests von heute dienen dazu, den für später vorgesehenen Feldtest in groben Zügen zu simulieren. Auch konnten Anregungen aus dem ersten Test im September aufgenommen und integriert werden.

An verschiedenen Stationen im Kanton Zug besammeln sich die Seniorinnen und Senioren, und mit einem kleinen Privatbus gehts bei bestem Wetter nach Horw ins iHomeLab. Die Vortests bestätigen die intuitive Bedienung des Elektromotors und des dazu gehörenden Sensors an den Handgriffen. Getestet wird auch die Bedienerfreundlichkeit der Navigationshilfe. Aufgaben, die in der Laborwelt im Pavillon als Trockenübung noch problemlos zu lösen sind, werden draussen beim konkreten Anwenden mit dem Walker zur Herausforderung. Vor allem ist die Anzeige trotz montiertem Blendschutz in der strahlenden Märzsonne nur schwer abzulesen.

Als nächstes werden zwei weitere Prototypen gebaut, damit für die Feldversuche genügend Geräte zur Verfügung stehen.

 

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 Wie bedienerfreundlich ist die Navigationsunterstützung?

Wie bedienerfreundlich ist die Navigationsunterstützung?

Was muss ein Rollator können?

In den letzten Monaten wurden die Bedürfnisse der künftigen Nutzerinnen und Nutzer eines modernen Rollators von einer Untergruppe des Projektteams von iWalkActive mit verschiedenen Methoden erkundet. Um die Ergebnisse zu analysieren, treffen sich die Partner des iWalkActive-Projekts in Horw. Genau so wichtig wie die Analyse ist es, aus den Bedürfnissen und Wünschen einen Katalog für den Prototyp zusammenzustellen. Die Hauptarbeit besteht darin, Wünschbares von Notwendigem zu unterscheiden. Was nicht gerade unbedingt für den Prototyp umgesetzt werden soll, wird für später in einen anderen Katalog, den "product backlog", verschoben.

 

 Bei grosser Hitze heiss diskutiert: Was gehört in den ersten Prototyp, was kann auf später aufgeschoben werden?  v.l.n.r.: Johan Kuikka, Stefan Kindberg, Rich Züsli, Martin Morandell, Harry Zscheeg, Wolfgang Rob, Martin Biallas.  (Bild: Judith Wirth)

Bei grosser Hitze heiss diskutiert: Was gehört in den ersten Prototyp, was kann auf später aufgeschoben werden?

v.l.n.r.: Johan Kuikka, Stefan Kindberg, Rich Züsli, Martin Morandell, Harry Zscheeg, Wolfgang Rob, Martin Biallas.  (Bild: Judith Wirth)